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Heisse Teilchen für die Sommergarderobe Vol. 1: Kleid und Bluse

Ihr Lieben!

Auf Instagram und Facebook habe ich Euch bereits kleine Ausschnitte meiner „neuen heißen Teilchen für die Sommergarderobe“ gezeigt.

In diesem Blogpost zeige ich Euch die Details und verrate Euch, wie aus einem echten Frusterlebnis eines meiner Lieblingsteile wurde!

Ein Kleid wollte ich haben! Ein schlichtes Kleid, A-Linienform schwebte mir vor, kühl und leicht für den Sommer, schlicht und mit ein paar schönen Hingucker- Details.

Zuerst wollte ich einen Schnitt selbst zusammen basteln, aber dann stieß ich auf das Schnittmuster Allie von pattydoo, und es erschien für mein Vorhaben perfekt.

Die Stoffauswahl fiel auf den roséfarbenen, leicht elastischen Leinen- Viskose- Stoff, und unsere metallische Quastenborte in rosé passt einfach so toll dazu.

So weit, so gut!

Allie ist ein Schnittmuser für eine schlichte, geradlinige Bluse für Webware. Außerdem enthalten sind eine Variante als Kleid, eine Variante mit angesetztem Rockteil und 3 Ärmellängen. Die Rüschen sind nicht enthalten und von mir frei erfunden, aber dazu gleich mehr.

Ich entschied mich für das ganz einfache Kleid mit Dreiviertelarm. Genäht habe ich Größe 38. Bei diesem Schnitt empfehle ich ganz klar, die größere Größe zu wählen, wenn man zwischen zwei Größen schwankt (was die meisten tun). Außerdem finde ich die Ärmel relativ eng, auf keinen Fall zu eng, aber wer starke Oberarme hat, sollte sich unbedingt genau ausmessen und die Ärmelweite vergleichen.

Zusätzlich verzierte ich das Kleid mit unserer rosé metallischen Quastenborte. Die habe ich einfach zuallererst ab der Schulter bis ungefähr knapp unter Brusthöhe als Dreieck mit einem Geradstich auf das Vorderteil genäht. Tipp: Steckt die Borte von der Dreiecksspitze her fest, damit Ihr vorne genau an der Spitze eine Quaste habt. Gebraucht habe ich dafür rd. 80 cm der Quastenborte.

Ich nähte das Kleid fast fertig, nur die Säume fehlten noch. Und dann war er da, der Moment der Anprobe, und ich war total enttäuscht. Wer mich etwas näher kennt, weiß, dass ich wenig Gelegenheit habe zum Nähen. Und so war das dann schon ein kleines Drama, als diese kostbare Zeit an der Nähmaschine, die ich geschenkt bekommen hatte, um war, und das Ergebnis so enttäuschend war. Ich war maximal frustriert und hing das Kleid in den Schrank.

Rüschen! Die Idee!

Da ich das Kleid, so wie es war, sowieso nicht angezogen hätte, konnte ich jetzt mal richtig die kreative Sau rauslassen! 😉

Für die Rüschen habe ich einfach einen Stoffstreifen in gewünschter Breite (ich habe am Saum 13cm und an den Ärmeln 12 cm genommen, jeweils plus Nahtzugabe) zugeschnitten. Die Länge ergibt sich aus der Weite Eures Saums von Vorder- und Rückenteil bzw. Eures Ärmelsaums. Multipliziert diesen mit 2,5. Bespiel: Wenn ein Ärmelsaum einen Umfang von 28 cm hat, und die Rüsche 12 cm breit sein soll, braucht Ihr einen Streifen von 70 cm (Länge) x 15 cm (Breite). Säumt ihn zuerst (eine lange Kante 2 x 1 cm einschlagen und feststeppen) und kräuselt ihn dann von Hand oder mit einem langen Stich (5 mm) mit der Nähmaschine an der anderen langen Kante ein.

WICHTIG! Ich hatte das Kleid ja schon fertig, und musste die Rüschen an das fertige Teil nähen, was nicht so einfach war. Deshalb rate ich Euch, Euch vorab zu entscheiden, ob Ihr Rüschen annähen wollt oder nicht.

Habt Ihr Euch also FÜR die Rüschen entschieden, näht den eingekräuselten Streifen rechts auf rechts auf die Ärmel bzw. an den Saum von Vorder- und Rückenteil, und zwar BEVOR Ihr Ärmel- Und Seitennähte zusammengenäht habt. Ihr solltet vorab auch eine Anprobe machen, um zu sehen, ob Ärmel- und Kleidlänge ok sind! Schließt DANN erst die Ärmel- und die Seitennähte sowie die Rüschenteile. Ist viel einfacher!

Jetzt bin ich glücklich damit! Sieht man?!

Im Nachhinein bin ich überzeugt davon, dass die ganz schlichte Variante, wie sie der Schnitt vorsieht, sehr gut aussehen kann mit gemusterten Stoffen. Ich habe tolle Allies aus gemusterten Webstoffen im pattydoo- Nähformu entdeckt! Es spricht also nichts dagegen, es zu nähen, auch wenn man kein Rüschenfan ist. Die Stoffauswahl ist entscheidend! … und über Geschmack lässt sich sowieso nicht streiten. 😉

NOCH MEHR RÜSCHEN?

Ich habe eine ganz klare Meinung dazu: Ja!

PLUS: Eine Frau Yoko von schnittreif darf in keinem Kleiderschrank fehlen!

Als ich diesen Stoff einkaufte, war ich schon sehr verliebt in ihn. Wirklich sehr! Deshalb fiel die Stoffauswahl für meine Frau Yoko auf den roséfarbenen Batist mit der feinen Lochstickerei.

Genäht habe ich Größe 36, und ich empfehle bei diesem Schnittmuster, eher eine Größe kleiner zu nähen, falls man zwischen zwei Größen schwankt.

Frau Yoko ist mit der enthaltenen bebilderten Anleitung einfach zu nähen, und ich finde, die Kellerfalte im Rücken macht richtig was her!

Und weil der Stoff so schön romantisch anmutet, mussten natürlich noch Rüschen dran. Diese sind im Schnittmuster nicht enthalten, und ich habe sie nach dem gleichen Schema genäht wie die an dem Kleid. Meine Rüschen haben hier eine Breite von 15 cm.

Frau Yoko ist so vielseitig und wandelbar, und je nachdem, aus welchem Material Ihr sie näht, kann sie auch sehrt schlicht und lässig sein.

Unsere liebe Kundin Kathleen hat jüngst eine ganz tolle Frau Yoko gepostet, genäht aus einfarbiger Viskose von clarasstoffe, und ohne Rüschen:

Oder hier, noch so ein tolles Beispiel von der lieben Britta:

Sie hat sich eine Frau Yoko mit Rüschen aus unserem Chambray mit eingestickten Ankern genäht – sieht toll aus oder?!

Also. Falls Ihr jetzt auf den (Rüschen)Geschmack gekommen seid: Sämtliches Material sowie ausgewählte Schnittmuster findet Ihr in unserem Shop und natürlich im Laden!

Und falls Ihr auch gerne mal mit einem selbstgenähten Stück hier im Blog vertreten sein wollt, dann zeigt uns Eure Werke! Taggt beim Posten @clarasstoffe , damit wir sie finden! Darüber freuen wir uns riesig!

Und jetzt: Viel Spaß beim Nähen!

Eure

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